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Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog! 
 
Heute zeige ich euch eine weitere schöne Spielidee zur Vorbereitung auf die Schule, aber auch, um den Spracherwerb meines kleinen Sternentänzers zu fördern.
 
Mein großer Sternentänzer interessiert sich inzwischen sehr für Buchstaben. Teilweise spricht er aber auch Silben aus und bezeichnet diese als Buchstaben (z. B das Wort fängt mit „fu“ an, statt mit „f“). Um ihm da ein wenig Klarheit zu geben und seine Neugier zu befriedigen, habe ich damit begonnen, ihm Buchstabenkörbchen vorzubereiten. 
 
Die Übung ist schnell zusammengestellt: Ihr benötigt lediglich ein Körbchen und einen ausgewählten Buchstaben (groß und klein geschrieben). Ich habe hierzu Montessori-Material verwendet, ihr könnt die Buchstaben aber auch einfach auf einen hübschen Zettel schreiben und in das Körbchen legen. Dann sucht ihr euch Gegenstände aus dem Haushalt oder dem Bestand des Kinderzimmers, die mit diesem Buchstaben beginnen, und legt sie in das Körbchen. 
 
Ich habe mich mit meinen beiden Sternentänzern um das Körbchen herum gesetzt, wir haben uns die einzelnen Gegenstände betrachtet und überlegt, wie sie heißen. Hund, Hase, Hahn, Huhn, Hirsch, Haus… „Habt ihr eine Idee, mit welchem Buchstaben alle diese Wörter anfangen“? Für meinen großen Sternentänzer ist es eine tolle Übung, um ein erstes Gefühl für Buchstaben zu bekommen.  Mein kleiner Sternentänzer wiederum festigt und erweitert durch das genaue Benennen der Gegenstände seinen Wortschatz. Dadurch, dass alle Dinge mit dem gleichen Buchstaben beginnen, hört er genau, wie dieser klingen soll und kann dadurch seine Aussprache verbessern. Ganz nebenbei sehen beide Kinder das zugehörige Bild zum jeweiligen Buchstaben und verankern es schon unbewusst in ihrem Gehirn. Die Sandpapierbuchstaben können betastet werden und geben im wahrsten Wortsinn ein Gefühl für den Buchstaben. 
 
Mein kleiner Sternentänzer war sehr fasziniert von seiner Entdeckung, dass die Buchstaben aus dem beweglichen Alphabet genau zu den Sandpapierbuchstaben passen! Er hat sie immer wieder aufeinander gelegt.
 
Zum Buchstaben A hatte ich beispielsweise einen Anhänger, Arzt, ein Armband, ein Auto, ein Ahornblatt usw. ins Körbchen gelegt.  Ich bin begeistert davon, dass beide Sternentänzer sich mit der Übung beschäftigen können, jeder passend zu seinem Entwicklungsstand. Und ob ihr es glaubt oder nicht, Maria Montessori hat in ihren Schriften sogar empfohlen, Kinder bereits ab 3 Jahren an Buchstaben heran zu führen, weil sie in diesem Alter sehr empfänglich sind für alles, was man ertasten kann. Sie merken sich sehr gut Dinge wie die Sandpapierbuchstaben und können teilweise schon begreifen, wenn man ihnen einen Buchstaben zeigt, bzw. diesen anfassen lässt, und dazu erklärt „das ist ein A“. Diese sensible Phase ist laut Maria Montessori bei vielen Kindern zum Zeitpunkt ihrer Einschulung bereits wieder vorbei und es fällt ihnen wesentlich schwerer, sich Buchstaben zu merken. Hierzu ist es wieder einmal wichtig, sein Kind ganz genau zu beobachten und abzuschätzen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, es mit der Welt der Buchstaben vertraut zu machen. Für meinen kleinen Sternentänzer ist es definitiv noch zu früh, aber er hört sich sehr interessiert alles an, was ich meinem großen Sternentänzer zu dem Thema zu sagen habe 😉. 
 
 
Ich hoffe, meine Idee hat euch gefallen? Dann schaut doch in der nächsten Woche wieder vorbei, Freitag ist es soweit! 
Franzi

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