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Wie jeden Freitag präsentiere ich auch heute wieder einen neuen Beitrag auf meinem Blog. Herzlich willkommen dazu!

Mein kleiner Sternentänzer (2 Jahre alt) liebt es zur Zeit, sich handwerklich auszutoben. Er hat einen starken Bewegungsdrang und will wissen, wie Dinge funktionieren und zusammen hängen. Er ist also ein richtiger kleiner Baumeister, denn alles, was irgendwie in diese Richtung geht, begeistert ihn vollkommen.

Die männliche und weibliche Bezeichnung in der Überschrift ist übrigens kein Zufall, denn ich bin der festen Überzeugung, dass auch Mädchen an diesen Angeboten Spaß haben! Ich fände es schade, ihnen das Erlernen von handwerklichen Fähigkeiten vorzuenthalten, weil man annimmt, sie hätten ohnehin kein Interesse daran. Probieren geht auch in diesem Fall über studieren, vielleicht werdet ihr staunen, wie geschickt so manche kleine Prinzessin mit dem Hammer umgehen kann!

Um die Begeisterung meines kleinen Sternentänzers zu nutzen, habe ich ihm ein Regal vorbereitet, das dieses handwerkliche Interesse aufgreift. Weil der Inhalt des Regals die Interessen des kleinen Sternentänzers anspricht und seine Fertigkeiten schult, halte ich es für Montessori – inspiriert, obwohl keine Montessori Materialien im engeren Sinne verwendet wurden, sondern ganz klassisches Spielzeug.

Bevor ich die einzelnen Inhalte des Regals vorstelle, hier mal der Gesamtblick:

Und jetzt zu den einzelnen Fächern:

1. Die Klopfbank

Sie findet sich in vielen Kinderzimmern. Die Kleinen lernen durch den Umgang damit, den Hammer treffsicher zu verwenden und können sogar ein bisschen überschüssige Energie loswerden. Mehr muss ich dazu eigentlich gar nicht sagen…

2. Das Hammerspiel

Hier geht es auch ums Hämmern, allerdings ist viel mehr Feinmotorik gefragt. Die bunten Holzplättchen müssen mit kleinen Nägeln und dem Hammer auf der Kork Platte befestigt werden. Hierbei können hübsche Figuren entstehen! Meine Kinder lieben dieses Spiel und es ist schon jahrelang im Einsatz. Der kleine Sternentänzer verwendet seine ganze Konzentration darauf, die kleinen Nägel in die Form zu stecken, ich könnte ihm stundenlang dabei zusehen. Aber auch mein großer Sternentänzer nimmt sich die Platte samt Zubehör aus dem Regal und arbeitet damit. Bei ihm geht es weniger um die Feinmotorik als vielmehr darum, schöne Figuren zu gestalten.
Solche Sets sind gar nicht teuer, und jeden einzelnen Cent wert!
Wenn ihr so kleine Kinder wie meinen kleinen Sternentänzer damit spielen lasst, braucht ihr vielleicht ein wenig Überwindung und viel Vertrauen in euer Kind. Ihr müsst sicher sein, dass nichts in den Mund genommen und verschluckt werden kann. Im Zweifel bietet ihr diese Beschäftigung nur dann an, wenn ihr auch dabei seid. Bei uns klappt es hervorragend und der kleine Sternentänzer geht sehr vorsichtig und umsichtig mit dem Material um.

3. Der Klassiker: Lego duplo

Das ist auch wieder etwas, was sich in fast allen Kinderzimmern wiederfindet, nur vielleicht nicht unbedingt auf dem Montessori – Regal… Aber warum eigentlich nicht? Mein großer Sternentänzer baut momentan kaum etwas anderes als diese Bausteine und der Kleine darf nichts davon auch nur ansehen, ohne dass es Ärger gibt. Also habe ich beschlossen, dass es im Regal des kleinen Sternentänzers eine eigene kleine Kiste mit Lego geben muss, damit er auch mal die Möglichkeit hat, sich damit zu beschäftigen. Was das Zeug kann, wisst ihr sicher selbst, das muss ich nicht extra aufschreiben. Vor allem aber kann es Kinder stundenlang beschäftigen und faszinieren! Ich habe hier bewusst nur „normale“ Bausteine in die Kiste gelegt und keine Autos, Figuren oder Tiere, damit der kleine Sternentänzer sich wirklich auf das Bauen konzentrieren kann und nicht abgelenkt wird.

4. Konstruktionsspielzeug aus Holz

Okay, ich gebe es zu, die Schrauben sind aus Plastik, aber im Großen und Ganzen kann man das schon als Holzspielzeug bezeichnen, denke ich. In diesem Set ist von Schraubendreher über Schraubenschlüssel und Räder alles dabei. Kinderherzen schlagen hier höher. Auch dieses Spielzeug ist schon sehr lange im Einsatz und wird immer noch von beiden Sternentänzern gerne genutzt. Während der große wilde Sachen wie Roboter und Polizeiautos kreiert, übt sich der kleine in der Technik, eine Mutter auf die Schraube zu drehen oder das Werkzeug zu benutzen. Er wird immer geschickter und es fällt ihm jedes Mal leichter, mit den Sachen umzugehen. Ich mag solche Spielzeuge, bei denen die Kinder den Schwierigkeitsgrad je nach ihrer Entwicklung selbst festlegen können. So hat man lange etwas davon und meine beiden Sternentänzer können daran schön erleben, welche Fortschritte sie mit der Zeit machen. Noch dazu können sie sich sehr gut gemeinsam damit damit beschäftigen!

Ich hoffe, mein etwas anderes Montessori-Regal hat euch gefallen und ihr habt euch nicht daran gestört, dass dabei „normales Spielzeug“ verwendet wurde. In der Montessori – Philosophie geht es darum, seine Sinne zu gebrauchen und Fertigkeiten immer weiter zu verfeinern. Ich finde, die vorgestellten Sachen passen auf jeden Fall gut dazu.

Und nein, mein Beitrag ist keine Werbung, ich habe alle gezeigten Artikel selbst erworben, teilweise schon vor mehreren Jahren.

Bis zur nächsten Woche!
Franzi

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