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Manchmal ist mein großer Sternentänzer auch ein großer Philosoph. Dann merke ich, dass er sich Gedanken darüber macht, wie die Dinge in der Welt miteinander zusammen hängen. Für mich ist es jedes Mal wieder unglaublich faszinierend festzustellen, wie viel selbst kleine Kinder schon begreifen und verstehen können.

Unterschätzt sie niemals, sie könnten schlauer sein als ihr selbst! 😉 

Bei uns ging es letztens um das Thema Müll. Die Müllabfuhr holte unsere gelben Säcke ab und mein großer Sternentänzer wollte wissen, was denn jetzt damit passiert.

Er bewundert „Müllmänner“ und saugt generell alles auf, was mit dem Thema zu tun hat. Zum Geburtstag wünschte er sich daher auch entsprechende Modellautos.

Nachdem ich euch in meinem letzten Beitrag gezeigt habe, wie wir uns dem Thema Altpapier genähert haben, zeige ich euch heute eine weitere Recycling – Aktivität und stelle euch ein wunderschönes, passendes Buch vor.

Unser kleiner Müll-Planet:

 

In eine Schüssel habe ich (absichtlich etwas schmutzigen) Sand gegeben. Dann habe ich drei verschiedene Materialien in kleine Schnipsel geschnitten bzw. gerissen: Papier, Plastik und eine Scheibe Toastbrot. Die Schnipsel habe ich so im Sand versteckt, dass man kaum etwas davon gesehen hat. Neben die Schüssel habe ich Becher in drei unterschiedlichen Farben gestellt. Der Sand wurde mit den Müllfahrzeugen dekoriert, die der große Sternentänzer zum Geburtstag bekommen hatte. Am Schluss der Vorbereitungen sah alles so aus:

Vor Beginn der Übung erklärte ich meinem großen Sternentänzer, dass jeder Becher für eine bestimmte Art von Müll steht: Plastik kommt in den gelben Sack, Papier in die blaue Tonne und Kompost auf den Komposthaufen.

 

In unserem Beispiel stand der gelbe Becher für den gelben Sack, der blaue Becher für die Paiertonne und der orangefarbene für den Komposthaufen:

 
 

Jetzt durften alle beide im Müll buddeln und diesen sortieren:

In der Zwischenzeit unterhielten wir uns ein wenig über Müll und was damit passiert.

Vom Papier wussten die Sternentänzer es schon durch unser Papier schöpfen. Für den gelben Sack habe ich es so gut ich es konnte erklärt, und dann kam die Frage: „Und was wird aus dem Kompost?“
„Die Regenwürmer machen daraus neue Erde.“
„Echt jetzt?“
Damit man mir Glauben schenkt, sind wir zu unserem Komposthaufen gegangen, haben kurz gebuddelt, und siehe da:

Regenwürmer ohne Ende!

 
Jetzt weiß mein großer Sternentänzer wieder ein bisschen mehr über den Kreislauf der Natur und was mit den Dingen geschieht. Keine Ahnung wie es euch geht, ich finde es wichtig, meinen Kindern solche Dinge zu erklären, weil sie nur ins Nachdenken kommen und eine verantwortungsvolle Haltung ihrer Umwelt gegenüber erlernen können. Erlernen im Sinne einer bewussten Entscheidung.
 
Parallel habe ich dem großen Sternentänzer das Buch „Eins, zwei drei, viele“ von Nicola Davis vorgelesen. 
 
Hier geht es um das Thema Artenvielfalt und wie der Mensch durch schädliches Handeln Lebensraum und damit Arten zerstört. 
 
Trotz oder gerade wegen des anspruchsvollen Themas hat das Buch den großen Sternentänzer sehr berührt und wir haben lange darüber gesprochen. Da sieht man wieder, dass auch die Kleinen schon bei den großen Themen mitreden können und wollen. Wir müssen sie meist nicht vor der Realität „beschützen“, indem wir bestimmte Themen ausblenden. 
 
Auf dieses Buch bin ich übrigens durch die „Eltern vom Mars“. aufmerksam geworden. Das ist so ziemlich mein absoluter Lieblings – Blog, den ich verfolge. Die Autorin Anna aus Wien hat das Buch in einem ihrer Posts vorgestellt. 
 
Wenn ich euch heute ein wenig ins Grübeln gebracht habe, dann habe ich mein Ziel erreicht! Danke fürs Lesen und bis zur nächsten Woche, 
Franzi
 

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