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Heute zeige ich euch, was wir zum Thema Temperatur veranstaltet haben. Der große Sternentänzer fragt jetzt immer öfter nach Dingen, die das Wetter betreffen (z. B. wie entsteht ein Blitz?), da hat es sich einfach angeboten, hierzu etwas vorzubereiten.
 
1. Ausflug zum See
Im Winter haben wir einen Ausflug zu einem zugefrorenen See gemacht.
Dort konnte der große Sternentänzer erleben wie es sich anfühlt, Eis unter den Füßen zu haben. Er war ganz aus dem Häuschen!
 
Natürlich mussten wir ein großes Stück Eis mit nach Hause nehmen. 
 
2. Die Verwandlung von Eis in Wasser und zurück
Zuhause angekommen habe ich den Eisklotz in eine große Schüssel gelegt und wir haben beobachtet, wie das Eis schmilzt. 
 
Zusätzlich habe ich einige Naturmaterialien in die Schüssel gelegt. Der Sternentänzer sollte raten, welche davon am Ende auf dem Wasser schwimmen und welche auf den Grund sinken.
 
 
Kleiner Tipp: Die Feder schwamm oben, der Stein blieb unten 🙂 
Anschließend haben wir die Schüssel nochmals ins Freie gestellt und sie zufrieren lassen. Die Frage, die wir dadurch klären wollten, war, ob aus dem Wasser wieder der ursprüngliche Eisklumpen wird oder ob es in der Form des aufgetauten Wassers gefriert. Na, habt ihr eine Idee? 
 
3. Was zieh ich an? 
 
Eine wichtige Frage, und schon unsere Kleinsten sind stolz, wenn sie ihre Sachen selbst aussuchen dürfen. Da macht es natürlich Sinn, wenn sie wissen, welche Kleidung zu welchem Wetter passt. 
 
Um meinen großen Sternentänzer bei dieser Aufgabe zu unterstützen, habe ich Folgendes vorbereitet. Aus meinem Fundus an Fotos habe ich aus jeder Jahreszeit ein passendes ausgesucht. Es gab also 4 Fotos jeweils passend zu den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dabei habe ich Fotos verwendet, die ich selbst aufgenommen habe. Ihr habt die Möglichkeit, euch die Bilder zu den Jahreszeiten als Druckvorlage hier kostenfrei herunter zu laden. 
Die Bilder habe ich auf eine Größe zugeschnitten und laminiert. 
 
Dazu habe ich einen Wäschekorb mit den verschiedensten Sachen zusammengestellt. Von Badehose über Taucherbrille bis zu Handschuhen und Mütze war alles dabei. 
 
Wir haben mit dem großen Sternentänzer zunächst die Bilder besprochen. Welche Jahreszeiten kennt er? Ist es dann warm oder kalt? Regnet oder schneit es oft? Er konnte die Jahreszeiten den Bildern sehr gut zuordnen, sie scheinen demnach relativ eindeutig zu sein.
 
Nachdem wir also geklärt hatten, was auf den Bildern zu sehen war, durfte er sich eine Jahreszeit aussuchen. Dann erst bekam er den Auftrag: „Suche dir aus dem Wäschekorb die Sachen heraus, die du (im Sommer) anziehen würdest und ziehe sie dir an.“
Ein wenig Hilfestellung war erforderlich bei der Auswahl der Kleidungsstücke, aber insgesamt hat der große Sternentänzer seine Sache sehr gut gemacht. 
 
Frühling:
 
Noch lange Ärmel, aber nicht mehr so dick eingepackt wie im Winter. 
 
Sommer:
Wer mehr benötigt als eine Badehose, ist selbst schuld! Ach doch, die Taucherbrille war obligatorisch, ist hier auf dem Bild nur nicht zu sehen… 
 
Herbst:
 
 
Matschsachen und Mütze, schließlich regnet es dann gerne mal, und den Wind sollte man auch nicht unterschätzen. 
 
Winter:
 
 
Handschuhe, dicke Mütze und Jacke, Skihose. Jetzt nix wie ab auf die Piste! 
 
4. Wie fühlen sich die Steine an? 
 
Diese Übung hat mir besonders gut gefallen, weil sie so simpel ist und trotzdem so spannend für die Kinder! 
 
Ich habe sechs Steine ausgesucht. Zwei davon blieben bei Zimmertemperatur liegen, zwei kamen auf den geheizten Ofen und zwei ins Tiefkühlfach. Statt Kachelofen funktioniert auch der Backofen auf niedrigster Stufe für ca. 15 Minuten. Erst ganz kurz, bevor die Übung starten sollte, wurden die sechs Steine wieder zusammen auf ein Tablett gelegt (bunt gemischt). Der große Sternentänzer durfte jetzt nacheinander alle Steine begreifen und sagen, ob sie heiß, kalt oder „normal warm“ sind:
 
 
 
Die heißen Steine fand er so toll, dass er sie am liebsten mit ins Bett genommen hätte :-)! 
 
Parallel zu unseren Aktivitäten rund um die Temperatur haben wir uns mit dem Buch „Unser Wetter“ beschäftigt. Es wird ab vier Jahren empfohlen und ist schon gut für den großen Sternentänzer zu verstehen.
 
Bis zur nächsten Woche! 
Franzi

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