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Nachdem meine beiden Beiträge aus dem letzten Jahr zu Geschenkideen für 1-2-Jährige bzw. 5-6-Jährige mit Abstand die erfolgreichsten meines Blogs sind, habe ich mir vorgenommen, auch dieses Jahr wieder Ideen zu sammeln und hier vorzustellen.

Mein kleiner Sternentänzer ist zweieinhalb Jahre alt. Spielzeugmäßig beschäftigt er sich aber mit nichts mehr, was speziell für Kleinkinder gedacht ist.

Wahrscheinlich liegt das daran, dass er sich sehr an seinem großen Bruder orientiert und die beiden meist zusammen spielen. Wundert euch also nicht, dass ich hier Ideen für 3-Jährige vorstelle, auch wenn mein Kleiner noch gar nicht drei Jahre alt ist.

Zunächst einmal möchte ich, wie im letzten Jahr auch schon, eine grundsätzliche Idee anbringen, an der man sich gut orientieren kann, wenn man Geschenke aussucht:

Im letzten Jahr hatte ich mich in meinem Beitrag allein auf die Kategorie „etwas, das es will“ gestürzt, in diesem Jahr werde ich versuchen, alle Kategorien zu bedienen.
Meine Erfahrung aus dem letzten Jahr hat nämlich gezeigt, dass die Einteilung durchaus Sinn macht und die Kinder nicht so überfordert sind, als wenn sie nur mit Spielzeug überschüttet werden, das sie gerne haben wollten.

Noch ein Tipp vorneweg: Bei uns hat es sich bewährt, dass wir Eltern uns überlegen, was die Kinder bekommen sollen. Die Sachen werden dann auf die verschiedenen Familienmitglieder verteilt (entweder wir kaufen es gleich selbst und geben es weiter oder wir sagen Bescheid, was wir uns vorgestellt haben). Das reduziert Ärger und Aufwand bei allen Beteiligten.

So, und jetzt geht’s los mit der Kategorie

Etwas, das es will 

1. Triola
Bei 3-Jährigen ist die Grenze zu „etwas, das es braucht“ fließend, denn so richtig wissen die Kleinen noch gar nicht, was sie eigentlich wollen oder es ändert sich täglich. Hier ist es wichtig, die Kinder genau zu beobachten. Womit beschäftigen sie sich lange und intensiv, wovon sind sie fasziniert?

Bei meinem kleinen Sternentänzer fällt mir da als erstes ein: Musik! Er tanzt gern, liebt seinen Hörbert (siehe mein Beitrag aus dem letzten Jahr) und macht begeistert selbst Musik. Er versucht auch schon, auf meiner Trompete zu spielen und hat ihr bereits den einen oder anderen Ton entlockt.
Aus unserer eigenen Kindheit haben mein Mann und ich noch eine Triola, die wir den Kindern gegeben haben:

 

Diese ist oft und gerne in Benutzung, leider ist das Material schon etwas porös und am Mundstück ein Stück abgebrochen, außerdem klemmen mittlerweile einige Tasten. Ein guter Grund, eine neue Triola unter den Weihnachtsbaum zu zaubern!
Ich glaube, es gibt auch heute nur ein Modell zu kaufen, da hat man es bei der Auswahl nicht so schwer, hier kommt ihr zu der, die wir bestellt haben. Mit 25€ seid ihr dabei, wenn ihr noch spezielle Liederbücher dazu haben möchtet, wird es etwas teurer.

2. Xylophon/ Glockenspiel 

Wer mit einer Triola nicht so viel anfangen kann und trotzdem musikalisch unterwegs ist, für den bietet sich vielleicht ein Xylophon als Geschenk an? Wir haben unserem kleinen Sternentänzer dieses zum Geburtstag geschenkt und beide Kinder lieben es:

Mit 50€ ist es nicht gerade ein kleines Geschenk. Ich habe schon andere Glockenspiele für Kinder ausprobiert (diese bunten, billigen), aber der Klang lässt sich einfach nicht vergleichen. Wenn man dieses etwas teurere hört, weiß man jedenfalls, warum es Glockenspiel heißt…
Diese Investition hat sich echt gelohnt.

3. Bausteine

Jetzt wundert ihr euch sicher. Was soll daran jetzt besonders sein?
Ich bin zufällig über just Blocks gestolpert. Das sind naturbelassene Bausteine aus Buchenholz, mit denen man unendlich viel Spielspaß erleben kann.

Ich habe lange überlegt, ob mir diese Bausteine tatsächlich 79€ wert sind und habe mir lange viele Fotos und Erfahrungsberichte im Internet dazu angeschaut. Man kann damit so unglaublich viel machen, von Parkhäusern, Burgen bis hin zu ganzen Städten! Weil es die just Blocks bei uns erst zu Weihnachten gibt, habe ich noch keine Bilder davon „in Aktion“, aber auf der Seite von just Blocks gibt es eine große Galerie, mit der man einen schönen Eindruck von den Einsatzmöglichkeiten bekommt . Hier ist auch das Konzept dahinter schön erklärt.

Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich meinen Kindern gerne so genannte loose parts anbiete, also lose Teile, oft Alltagsgegenstände, mit denen die Kinder etwas „erschaffen“ können. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es so ziemlich nichts gibt, wobei sich die beiden Sternentänzer nach einem anstrengenden Kita – Tag besser entspannen können.
Die just Blocks passen ganz wunderbar dazu und ich freue mich schon darauf, sie zusammen mit den bunten Sachen von Grimms im Einsatz zu sehen, von denen sich bereits einige im Kinderzimmer befinden!

Etwas zum (Vor)Lesen

Diese Kategorie ist mir von allen am schwersten gefallen bei der Planung dieses Beitrags. Nicht, weil es bei uns keine Bücher gäbe, im Gegenteil haben wir vom großen Sternentänzer noch so viele Bücher, dass wir selten extra etwas Neues für den kleinen Sternentänzer kaufen.

Deshalb habe ich einmal das Regal durchstöbert um zu schauen was ich hier vorstellen könnte.

4. Schlaf gut, kleiner Bär

Diesem Buch habe ich bereits einmal einen eigenen Beitrag gewidmet, ganz am Anfang meiner Blogger-Karriere.

Damals war es das Lieblingsbuch meines großen Sternentänzers, und es hat bis heute nichts von seinem Zauber verloren. Was soll ich sagen? Wir lieben es einfach.

5. Zehn Weihnachtssterne für Rica

Dieses Buch ist angelehnt an die Weihnachtsgeschichte. Rica, das Schäfchen, folgt den Sternen, trifft unterwegs ihre Freunde, die sie begleiten und am Ende gelangen sie zur Krippe in Bethlehem. Sehr kindgerecht und liebevoll erzählt und gestaltet, bei uns wird das Buch sehr oft vorgelesen, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit.

Etwas zum Anziehen 

6. Hier gibt es vorzugsweise selbst Genähtes. 

Zum Beispiel habe ich einen süßen Geschwisterhandschuh gemacht, bei dem die Beiden sich im Handschuh anfassen können und keine kalten Hände bekommen!

Oder doch lieber ein kuscheliger Pullover für die kalte Jahreszeit?

Etwas, das es braucht

7. Bisous Dodo

Ganz ehrlich, was fällt euch zuallererst ein, wenn ihr euch die Frage stellt, was eure Kinder brauchen?

Darauf kann es doch nun wirklich nur eine Antwort geben, oder? Liebe, Liebe, und noch mehr Liebe!

Ich habe ein Spiel entdeckt, mit dem ihr euren Kleinen eine Extraportion davon zukommen lassen könnt:

Es heißt Bisous Dodo und bedeutet übersetzt „Gute Nacht Küsschen“. Ich habe wirklich nie zuvor so ein liebevoll gestaltetes Spiel gesehen, das dürft ihr gerne glauben!

Ziel des Spiels ist es, das Kind einschlafen zu lassen.

Der Junge hier heißt also „kleiner Sternentänzer“ und er soll einschlafen. In einem Kartenstapel sind Kopfkissen, Teddybär und Zudecke versteckt. Wenn alles gefunden wurde, ist das Spiel vorbei. Außerdem sind in dem Stapel noch andere Karten:

 

Beim Uhu machen alle Mitspieler das Geräusch eines Uhus, bei Noten wird ein Schlaflied gesungen, die Feder steht für Auskitzeln, und dann gibt es noch jede Menge Karten für Küsschen, am Knie, am Ellbogen, Eskimoküsse (Nasen aneinander reiben) und viele mehr.

Zum Schluss wird der Junge umgedreht und die Augen sind zu. Jetzt kann er schlafen, und der „echte“ kleine Sternentänzer auch.

Es ist so niedlich, wie er auch der Spielkarte Küsschen gibt und ihr den Kopf streichelt!

Wir sind ganz verliebt in das Spiel und oft holt mein kleiner Sternentänzer es schon von sich aus und bringt es mir, wenn er seinen Schlafanzug angezogen hat.

8. Bastelschere

Drei Jahre ist ein Alter, in dem sich die Feinmotorik rasant entwickelt. Täglich sind neue Fortschritte zu erkennen.
Perfekt, um Schneiden zu lernen! Dabei kann eine eigene Schere eine gute Motivation sein.

Passend dazu gibt es schöne Bastelbücher, zum Beispiel dieses hier.

9. Tip toi Starterset

Wieso sollte das in die „was es braucht“ – Kategorie fallen?
Unser kleiner Sternentänzer hat es nicht so mit dem Sprechen. Seine Aussprache ist noch sehr undeutlich, deshalb halte ich es für eine gute Idee, ihm etwas zu schenken, das seine Sprache verbessern kann. Von Tiptoi gibt es hierfür ein schönes Starterset, bei dem gleich ein Stift dabei ist. Es ist ein Bilder-Wörterbuch.
Auf spielerische Weise können Kinder damit ihren Sprachschatz erweitern.

Ich bin sehr gespannt, wie mein kleiner Sternentänzer es findet!

10. Zeit

Wenn ich an die Weihnachtstage meiner Kindheit zurück denke, ist natürlich alles ein wenig verklärt und romantisch. Aber das, was mir ein warmes Gefühl gibt, wenn ich daran denke, ist, wie die Familie zusammen saß, Lieder gesungen oder auf der Schallplatte gehört hat und die gemeinsame Zeit genossen hat. Vor der Bescherung wurde das Krippenspiel der Kirche ausführlich ausgewertet und dann feierlich der Baum bewundert. Die Erwachsenen packten ihre Geschenke viel zu langsam aus, das hat uns Kinder ganz verrückt gemacht.
Ich kann mich kaum erinnern, welche Geschenke ich bekommen habe, aber die Zeit mit meiner Familie prägt mich bis heute.
Für meine Kinder wünsche ich mir, dass sie sich später auch einmal an solche Rituale erinnern. Dass sie die Weihnachtszeit als romantisch und aufregend im Gedächtnis behalten und ein wenig magisch. Ich wünsche mir, dass sie nie vergessen, wofür Weihnachten eigentlich steht, und es sind nicht die Geschenke!
Am besten wird sich dieser Wunsch erfüllen, wenn wir Eltern uns gerade in der Vorweihnachtszeit Zeit für unsere Kinder nehmen. Mit ihnen gemeinsam dekorieren, Plätzchen backen und Musik hören. Und wem das Plätzchen backen zu viel ist, der kauft eben eine Backmischung! Wenn der vierte Weihnachtsmarktbesuch in Stress ausarten würde, bleibt lieber zuhause! Hauptsache, wir geben unseren Kindern das Gefühl, die Zeit mit ihnen zu genießen. Indem wir ihnen Zeit mit uns schenken, schenken wir ihnen gleichzeitig die schönsten Erinnerungen an Weihnachten. Wir Eltern bekommen dafür strahlende Kinderaugen zu sehen, das größte Geschenk überhaupt….

Ich hoffe, mein Beitrag hat euch gefallen,
bis zur nächsten Woche,
Franzi

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