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Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog! Mein großer Sternentänzer ist zur Zeit stolz wie Bolle, weil er gelernt hat, seinen Namen zu schreiben. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich mindestens genauso stolz auf ihn bin wie er auf sich selbst 😊. Jedenfalls interessiert er sich sehr für Buchstaben und fragt oft, welchen Buchstaben er gerade sieht, oder er freut sich, wenn er irgendwo in der Stadt einen Buchstaben erkennt, der in seinem Namen vorkommt. Ich möchte ihn gerne dabei unterstützen und ihm die Möglichkeit geben, mehr über das Alphabet zu lernen. Was lag da näher, als ihm eine Montessori – inspirierte Übung vorzubereiten, die mit Buchstaben zu tun hat? Grundlage für die Übung war ein Alphabet-Puzzle:
Ich finde dieses* besonders schön, weil die Buchstaben schlicht und klar zu erkennen sind. Auch die Farben sind unaufdringlich und lenken nicht ab. Ich habe das Puzzle für meinen großen Sternentänzer gekauft und auch schon mehrere davon verschenkt, weil es einfach toll ist… Die Buchstaben habe ich aus der Form genommen und in einer großen Schüssel mit Sand versteckt:
Mein großer Sternentänzer konnte dann im Sand wühlen, nach den Buchstaben suchen und sie einpuzzlen. Ich war die ganze Zeit bei ihm und bei jedem Buchstaben habe ich ihm erklärt, wie er lautet. Zusammen haben wir überlegt, welche Wörter mit den jeweiligen Buchstaben beginnen. Es war gar nicht mein Plan, irgendwie oberlehrerhaft zu wirken, er hat tatsächlich immer wieder nachgefragt, welchen Buchstaben er gerade gefunden hat und ich habe gestaunt, dass er bis zum Ende bei der Sache geblieben ist. Da muss ich wieder an Maria Montessori denken und ihre Theorie von den sensiblen Phasen: Maria Montessori war der Ansicht, dass es „Zeitfenster“ gibt, in denen Kinder bestimmte Dinge (beispielsweise Lesen lernen) sehr leicht aufnehmen können. Dieses Zeitfenster nannte sie „sensible Phase“. Verpasst man es und gibt den Kindern nicht die Möglichkeit, die Phase zu nutzen, dann wird es ihnen zu einem späteren Zeitpunkt sehr viel schwerer fallen, die gleichen Dinge zu lernen. Ganz einfach, weil dann das Interesse nicht mehr vorhanden ist.
 
Ich glaube, dass mein großer Sternentänzer gerade seine sensible Phase für Buchstaben hat. 
Es wäre schade, wenn ich das nicht fördern würde, nur weil er noch nicht zur Schule geht…
 
 
Die Übung war ganz schnell vorbereitet und wie gesagt, sie ist auf große Begeisterung gestoßen! 
 
Der kleine Sternentänzer sollte natürlich nicht leer ausgehen. Auch er hat gerade eine sensible Phase, und zwar für Formen und Dinge, die zusammen gehören. Er puzzelt und sortiert, was das Zeug hält. Für ihn habe ich die gleiche Übung wie für den großen Sternentänzer vorbereitet, nur dass sein Puzzle einfacher war und weniger Teile hatte. Ich mag das Blätter- Puzzle wirklich sehr: Nimmt man die Blätter aus der Form, steht unten drunter der Name des zugehörigen Baumes.
Auch für den kleinen Sternentänzer habe ich die Teile des Puzzles im Sand versteckt:
Beides zusammen sah dann so aus:
Hier wurde ebenfalls fleißig gesucht:
 
… Und gefunden!
Hat euch mein Beitrag gefallen? Ist euch auch schon einmal eine sensible Phase an eurem Kind aufgefallen und welche war das wohl? Wie unterstützt ihr eure Kinder bei der Vorbereitung auf die Schule? Ich freue mich auf eure Ideen und Kommentare! Liebe Grüße und bis zur nächsten Woche, Franzi *Werbung wegen Verlinkung, ich habe das Produkt selbst erworben und erhalte keinen Vorteil durch die Produkt-Verlinkung

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