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„Schlaf gut, kleiner Bär“, ist schon lange unser liebstes Buch zum Einschlafen. Ich finde das Buch absolut liebevoll gestaltet und geschrieben, da geht einem auch als Erwachsenem das Herz auf. Der große Sternentänzer kann Teile daraus bereits mitsprechen und macht sich so seine Gedanken über den Inhalt.
Und weil das Buch quasi Teil unserer Familie ist, haben wir uns viel damit beschäftigt.

 

Der Bär hat am Abend seine Sternenhose angezogen und kann noch nicht schlafen.
Mein Kind fragt: „Mama, kann ich auch eine Sternenhose haben?“
Aber klar, da hat Mama mal wieder eine schöne Aufgabe für ihre Nähmaschine!

 

Der große Sternentänzer hat jetzt eine Sternenhose wie der kleine Bär aus seinem Buch und ist sehr stolz darauf. Mittlerweile ist auch noch ein passendes T-Shirt dazu gekommen, sodass der Schlafanzug komplett ist. 

Auf der nächsten Seite sieht der Bär, wie der Mond auf die ganze Welt scheint.

„Mama, was ist die ganze Welt?“

Am Globus haben Mama und Papa dem großen Sternentänzer erklärt, was die Welt ist, wo wir wohnen, wo Amerika liegt, wo die Kängurus, die Giraffen oder die Tiger leben, und wo der Nordpol ist (den kennt er, weil dort der Polarexpress hingefahren ist). Der große Sternentänzer war völlig hingerissen und der Globus wird wohl noch eine Weile Gesprächsthema bei uns bleiben.

Eine weitere Lieblingsseite vom Großen ist die, wo der kleine Bär die Nachbarin Frau Rose beobachtet. Diese hat den ganzen Tag im Garten gearbeitet, gesät und gegossen….
„Was hat Frau Rose gesehen?“ „Nicht gesehen, sondern gesät.“ „Mama, was ist gesät? „
Da jetzt Winter ist, kann ich ihm das leider nicht draußen im Garten zeigen, deshalb habe ich ihm ein kleines Experiment für drinnen vorbereitet:

Im Holzschälchen befinden sich eine Tüte mit Hornveilchen-Samen, ein kleiner Tontopf sowie Pflanzerde. Gemeinsam haben wir dann gesät…

 

… und gegossen

… wie Frau Rose in unserem Buch.
Wenn es draußen wärmer wird, können wir hoffentlich die Sprösslinge nach draußen in den Garten pflanzen.

Im Anschluss haben wir uns im Gartenbuch angesehen, wie Hornveilchen aussehen, wenn sie blühen,

und dann Frau Rose in ihrem Garten nachgespielt.

Im Zusammenhang mit der Gutenachtgeschichte konnte ich dann auch mal wieder das Puzzle vom kleinen Bären hervorholen. Es ist zwar eigentlich für kleinere Kinder gedacht, war aber eine gute Möglichkeit, anhand der Gesichtsausdrücke darüber zu sprechen, wie der kleine Bär sich wohl gerade fühlt, ob der große Sternentänzer sich auch schon einmal so gefühlt hat, zu welcher Gelegenheit…

 

Fazit:
Der große Sternentänzer hat über einen längeren Zeitraum mit großer Begeisterung Dinge gelernt, die unmittelbar mit seinem Lieblingsbuch zu tun hatten. Dadurch hat das Buch eine noch größere Bedeutung für ihn gewonnen und er hat einen direkten Bezug zu den gelernten Sachen erlangt.

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