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Hallo und herzlich willkommen zum dritten und letzten Beitrag über meine Quiet Books!
 
Nachdem ich euch in den vergangenen Wochen das Buch für den kleinen Sternentänzer und das Mädchen-Buch für die Sternentänzer-Cousine vorgestellt habe, bleibt heute noch das Quiet Book für den großen Sternentänzer (4 Jahre).
 
Wer sich mit dem Gedanken herumschlägt, ein Quiet Book selbst herzustellen, sollte genügend Zeit einplanen. Ich habe meine drei Bücher während meiner Elternzeit hergestellt (da hat man ja bekanntlich auch viele andere Dinge im Kopf) und drei Monate dafür gebraucht.
 
Hier kommt nun aber das Ergebnis Nummer 3:
 
1. Das Buchcover
 
Ich habe es bereits beim Buch für die Sternentänzer-Cousine (oben verlinkt) beschrieben: Auf der Rückseite habe ich eine Gummischlaufe angenäht, auf der Vorderseite einen großen Knopf. Damit kann das Buch gut verschlossen und transportiert werden. Auf der Vorderseite habe ich einen Krebs aufgenäht. Dieser hat eine kleine Tasche (dunkelrot), in die man etwas hinein stecken kann. Anfangs waren das seine Arme, die mit einem Band am Körper befestigt waren, jedoch im Laufe der Zeit abgefallen sind, weil der große Sternentänzer zu doll damit gespielt hat. Oben aufgefädelt sind Holzperlen mit dem Namen des großen Sternentänzers (hier unkenntlich gemacht).
 
2. Welcher Schlüssel passt?
 
Auf der linken Seite befindet sich eine Tür, hinter der ein kleines Hündchen wartet. Da sie nur auf einer Seite festgenäht ist, kann man sie öffnen. Auf der rechten Seite habe ich ein „Schlüsselbrett“ angebracht und mehrere Schlüssel aus Filz zugeschnitten und mit Druckknöpfen befestigt. Jetzt gilt es herauszufinden, welcher der Schlüssel zur Tür passt…
3. Das Spinnennetz
Auf dieser Seite habe ich aus Filz und Pfeifenreiniger eine Spinne gebastelt und aufgenäht. Anschließend habe ich viele kleine Knöpfe auf die Seite genäht und einen Faden angebracht. Dieser Faden kann jetzt um die Knöpfe gewickelt werden, sodass nach und nach das Netz der Spinne entsteht. 4. Schuhe binden und Perlen zählen 
Eine ähnliche Seite hatte ich auch für die Sternentänzer – Cousine erstellt: Ein Schuh, an dem man üben kann, eine Schleife zu binden, und eine Qualle mit zehn Armen, an denen eine bis zehn Perlen aufgefädelt sind. Diese können hin und her geschoben und gezählt werden. Im Mädchen-Buch hatte ich es als Rechenschieber gestaltet. 5. Zähne putzen
Ein gaaanz großes Thema im Hause Sternentänzer! Beim Zähneputzen sind sehr lange sehr viele Tränen geflossen und wir Eltern wussten uns oft keinen Rat mehr, wie wir es hinbekommen, ohne Drama Zähne zu putzen. Beim kleinen Sternentänzer sah es zunächst so aus, als würde es unproblematisch werden, mittlerweile weint er aber auch öfter einmal, obwohl wir wirklich ganz behutsam vorgehen. Wie auch immer, wir arbeiten daran, und ein Versuch, uns mit dem Thema spielerisch zu befassen und dem großen Sternentänzer die Angst vor der Zahnbürste zu nehmen, ist diese Seite im quiet book. Zu sehen ist ein Nilpferd mit einem wirklich großen Maul. An der Seite sind an zwei Bändern eine Zahnbürste und eine Tube Zahnpasta aus Filz befestigt.
Das Nilpferd kann sein Maul öffnen, und man kann mit der Zahnbürste und der Zahnpasta nach Herzenslust Zähneputzen üben. Das sollte dem großen Sternentänzer ein bisschen die Angst vor der Zahnbürste nehmen, und mittlerweile funktioniert es auch gut (wie gesagt, er hat seine Angst an den kleinen Bruder weiter gereicht). 6. Das Federmäppchen
Hier habe ich auf die Seite aus Filz zwei Stücke Leder genäht, die mit einem Reißverschluss verbunden sind. In der Tasche befinden sich Notizzettel, kleine Buntstifte und Washi-Tape (buntes Klebeband) weil der große Sternentänzer gerne Zettel beklebt. Eine schöne Beschäftigung für zwischendurch! 7. Der Angelteich
Hierfür habe ich eine kürzere und eine längere Ecke Filz zugeschnitten und als „Wellen“ auf die linke Seite genäht. Rechts habe ich ein Netz gebastelt (in dem Netz-Stoff war ursprünglich Knoblauch verpackt, falls ihr euch fragt, wo man sowas her bekommt :-)). Dazu eine kleine Tasche, in die die Angel geschoben werden kann. Diese besteht aus einem bunten Eisstiel, einem dicken Faden aus Wolle und einer kleinen Öse aus Metall, die unten angebunden ist. Den Faden habe ich einige Male um die Angel gewickelt und mit Klebstoff angeklebt. Zum Schluss habe ich Fische zugeschnitten, und zwar jeweils doppelseitig, damit ich kleine Magnete einnähen konnte. Die Fische musste ich per Hand zunähen, weil es mit den Magneten auf der Nähmaschine und den kleinen Fischen nicht funktioniert hat. Die Fische sollten auch wirklich sorgfältig und fest vernäht werden, damit kein Magnet aus Versehen rausfallen und verschluckt werden kann. 8. Ein Suchspiel (I-Spy)
Aus einer Klarsichthülle und einer Umrandung aus Filz habe ich eine Art Bullauge gebastelt. Dieses habe ich, bis auf eine kleine Öffnung, aufgenäht, mit Reis und ein wenig Glitzer sowie verschiedenen Holzperlen befüllt und die kleine Öffnung verschlossen. Über dem Bullauge befindet sich eine Schnur, an der die zu suchenden Holzperlen aufgefädelt sind. Auf dem Bild habe ich die Perlen im Reis so positioniert, dass ihr sie gut erkennen könnt, sie verschwinden aber komplett zwischen den Reiskörnern, wenn man etwas schüttelt. Das ist eine der Lieblingsseiten des großen Sternentänzers. 9. Die Baustelle
Ein LKW aus Filz mit Rädern aus Knöpfen und einer Ladefläche, die man drehen kann, um den Inhalt auszukippen. Die Beweglichkeit entsteht durch einen Druckknopf. Im Fahrerhaus Sitz der große Sternentänzer (Bild hier unkenntlich gemacht). Auf der rechten Seite habe ich einen Kran gebaut und zwischen den Streben eine Schnur durchgezogen. Am einen Ende befindet sich ein Ring aus Holz um die Lasten zu ziehen, an anderen Ende ist wieder ein kleiner Magnet eingenäht. Die Steine, die ihr auf dem Bild erkennen könnt, sind ebenfalls Magnete, die ich auf dem Baumarkt entdeckt habe!
Auf der rechten Seite unten befinden sich noch mehrere Ösen. So können die Steine vom LKW auf den Kran und schließlich auf einen Steinhaufen transportiert werden. 10. Die Feuerwehr rückt aus
 
Ein Feuerwehrauto mit Rädern, Drehleiter und ausziehbarem Schlauch. In dem Auto sitzt Marshall von der „Paw Patrol“(ich hatte noch Paw Patrol-Stoff vom Nähen übrig). Auf der rechten Seite ein Häuschen, aus dem plötzlich Flammen schlagen (das Feuer kann an einer Schnur heraus- und wieder heruntergezogen werden).
 
Hinter der Gardine sitzt eine verängstigte Eule, die darauf wartet, von der Feuerwehr gerettet zu werden…
 
Das war´s! Hiermit beende ich meine Quiet book-Serie und hoffe sehr, dass sie euch gefallen hat: Wenn ja, oder falls ihr Hinweise und Anregungen habt, hinterlasst doch gerne einen Kommentar!
 
Zum Abschluss findet ihr hier nochmal die Links zu den Teilen 1 und 2 meiner Serie:
 
Nächste Woche könnt ihr euch wieder auf ein ganz neues Thema freuen,
bis dahin bleibt gesund und munter!
Franzi

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