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Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog! Irgendwie scheint es zur Zeit ja nur ein Thema zu geben: Corona. Ich muss gestehen, dass bereits ein bisschen Panik auf mich übergeschwappt ist. Ich habe Angst, dass mein kleiner Sternentänzer sich anstecken könnte, der sehr empfindlich ist, wenn es um seine Lunge geht. Jede Erkältung legt sich bei ihm sofort auf die Atemwege. Natürlich hilft es nicht, Panik zu schieben und sich zuhause einzusperren, bis alles vorbei ist. Trotzdem kann man die Kinder für Hygiene sensibilisieren. Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber meine beiden Sternentänzer halten nicht allzu viel von Hände waschen. Das passiert eher widerwillig und ohne den Sinn daran zu erkennen. Nun will man als Mama auch nicht die ganze Zeit meckern, deshalb dachte ich mir: Es muss doch einen Weg geben, ihnen vor Augen zu führen, wie wichtig Hände waschen ist! Im übrigen habe ich das Experiment durchgeführt, kurz bevor das Corona-Virus den Weg nach Europa gefunden hat, aber jetzt bin ich sehr froh darüber, es mit den Kindern ausprobiert zu haben, und es scheint mir keinen passenderen Zeitpunkt für die Veröffentlichung auf meinem Blog zu geben als jetzt. Die Idee hatte ich leider nicht selbst, sie stammt vom Blog „echte Mamas“, ist schon aus dem Jahr 2017 und hier könnt ihr euch den originalen Beitrag ansehen. Dort gibt es auch noch viele andere interessante Artikel zu lesen. Was braucht ihr für das Experiment?
  • Eine Scheibe Toastbrot
  • Ein paar ungewaschene Hände 
  • Ein paar sorgfältig gewaschene Hände
  • Zipper-Beutel
  • Eventuell Klebeband
Ich habe ein kleines Battle daraus gemacht: Eine Scheibe Toast wurde sehr vorsichtig aus der Packung genommen und in zwei Hälften geteilt. Dann durfte der kleine Sternentänzer es mit „schmutzigen“ Händen rundherum anfassen, während der große Sternentänzer sich nach meiner Anleitung sorgfältig die Hände gewaschen und anschließend seine Hälfte der Toastscheibe angefasst hat:
Beide Hälften wurden anschließend luftdicht in je einen Zipper – Beutel verpackt und diese offen sichtbar an den Kühlschrank geklebt. Bei mir sieht es mit dem Washitape nicht gerade stylisch aus, aber es hat seinen Zweck gut erfüllt und war ein echter Hingucker in der Küche. Später habe ich die Beutel noch beschriftet, damit eindeutig erkennbar ist, wo welche Toasthälfte enthalten ist. Die Kinder fanden es richtig spannend, jeden Tag zu schauen, ob sich schon etwas getan hat.
Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mir gewünscht habe, dass das Experiment wirklich funktioniert!!! Sonst wäre ich zukünftig beim Händewaschen in echte Erklärungsnot geraten… Zunächst einmal hieß es aber abwarten und Toast essen (natürlich andere Scheiben als die im Beutel):
Erst am vierten Tag war es soweit: Auf der Toasthälfte „ohne Hände waschen“ war das erste kleine Pünktchen zu erkennen:
An Tag 5 war es schon deutlich zu sehen, und danach war der Prozess nicht mehr aufzuhalten:
Ein dicker schwarzer Schimmelfleck! Und auf der Hälfte „mit Hände waschen“: Auch nach sorgfältiger Inaugenscheinnahme nichts zu erkennen:
Jetzt wurde es für meine beiden Sternentänzer erst richtig spannend, denn die Entwicklung war auf einmal rasend schnell, während sich im zweiten Beutel wirklich gar nichts tat (was für eine Erleichterung für mich!!!):
Wenn ihr ganz genau schaut, seht ihr an Tag 9 die ersten kleinen weißen Flecken auf der Hälfte mit den gewaschenen Händen, während die andere Hälfte bereits kaum noch als Toast zu identifizieren ist…
Während ich das schreibe, fällt mir ein, dass ich vergessen habe, die Beutel vom Kühlschrank abzunehmen, bevor wir in den Urlaub gefahren sind 🤢. Das wird wohl eine große Überraschung geben, wenn wir wieder nach Hause kommen. Zum Glück sagt man den Zipperbeuteln nach, geruchsdicht zu sein! Jedenfalls wissen meine beiden Sternentänzer jetzt ganz genau, warum Hände waschen wichtig ist (sie machen es immer noch nicht gerne, aber erkennen langsam die Notwendigkeit). Neben der Bedeutung des Händewaschens haben meine beiden Sternentänzer gelernt, genau zu beobachten, Geduld aufzubringen, und was ein Experiment ist. Wir hatten viel Gesprächsstoff in den neun Tagen, wenn wir die Beutel beobachtet haben! Es ist ein sehr spannendes Experiment, das ich mir auch gut in der Kita vorstellen kann! Da könnte man ein schönes Projekt draus machen… Viele liebe Grüße und bis zur nächsten Woche! Franzi

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