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Mein großer Sternentänzer liebt derzeit nichts so sehr wie Dinos!
Eines Tages sagte er einen Satz, der wie Musik in meinen Ohren klang: „Mama, ich möchte einmal ins Museum gehen!“ Ich war erst reichlich verwirrt, auf Nachfrage meinte er dann, er wolle sich mal ein echtes Dino- Skelett anschauen. Wie gut, dass das Naturkundemuseum in Berlin von uns aus gut erreichbar ist! Also machten wir uns kurz vor Weihnachten auf den Weg nach Berlin. Das erste Highlight war schon die Fahrt mit der Bahn :-).

Nach etwa einer Stunde waren wir angekommen und standen vor dem imposanten Gebäude:

Draußen war es kalt, also nichts wie rein! Drinnen warteten auch schon gleich im ersten Raum die Dino-Skelette auf unseren Besuch…

Nun ist es etwas anderes, mit einem 4- und einem 1-Jährigen ins Museum zu gehen als zum Beispiel mit Schulkindern. Die Aufmerksamkeit bleibt nicht unbegrenzt erhalten und irgendwann lässt die Konzentration nach, deshalb kann man den Besuch im Museum nicht ewig ausdehnen (der Sternentänzer – Papa hätte zum Beispiel gerne noch länger alles betrachtet und durchgelesen…). Insgesamt dauerte unser Besuch vielleicht 1,5 Stunden, was für die Kinder völlig ausreichend war.

Die Dinos waren definitiv das Highlight, aber deshalb sind wir ja auch hingefahren…
Durch ein Fernglas konnte man hautnah miterleben, wie sich die Skelette in „echte“ Dinos verwandeln:

Als in der ersten Halle alles Interessante erkundet schien, ging es weiter, und kurz darauf bekam der große Sternentänzer seinen Mund nicht mehr zu. Als wir nämlich vor Tristan standen, einem T-Rex mit schwarzen Knochen, was ihn noch imposanter wirken lässt. Wer Tristan sehen möchte, sollte sich beeilen, denn im Frühjahr 2019 soll er Berlin wieder verlassen.

Um den Besuch bei Tristan noch anschaulicher zu gestalten, wurde eigens die „Tristan-App“ (im Playstore erhältlich) programmiert, die man sich vor dem Museumsbesuch herunter laden sollte. Über das W-LAN im Museum wird automatisch eine Verbindung hergestellt und man erhält noch mehr Informationen über den Riesen. Uns war das leider zu spät aufgefallen und wir haben auf die App verzichtet …

Neben den Dinos und besonders Tristan sorgten auch die vielen Tier-Exponate für staunende Gesichter:

Hier haben wir nochmal viel Zeit verbracht.

Faszinierend war auch die Ausstellung mit überlebensgroßen Modellen von Insekten, da wurde mir direkt etwas mulmig zumute.

Dann gab es noch eine ganze Wand voll Präparate, die sehr eindrucksvoll zur Schau gestellt werden:

Schließlich erwartet den Besucher noch eine informative Ausstellung, die zeigt, wie ein Präparat hergestellt wird. Hier tummeln sich zahlreiche ehemalige „Stars“ aus dem Berliner Zoo. Der mit Abstand bekannteste dürfte Eisbär Knut sein:

Für uns war der Besuch im Museum ein voller Erfolg. Anders als bei Ausflügen, bei denen die Eltern ausschließlich die Aufgabe haben, ihren Nachwuchs zu bewachen, haben hier wirklich alle etwas davon und können etwas lernen. Wie viel die Kinder am Ende mitnehmen, hängt vom Interesse und vom Alter der Kinder ab. Mit vier Jahren ist das noch nicht sooo viel, deshalb gibt es einen guten Grund, in ein paar Jahren wieder einen Ausflug dorthin zu unternehmen! 🙂 Dann ist auch der kleine Sternentänzer so weit, dass er Gefallen daran findet.

Wer neugierig geworden ist, kann sich auf der Homepage des Museums über Öffnungszeiten, Preise usw. informieren.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist übrigens von Vorteil, da man das Museum für Naturkunde vom Berliner Hauptbahnhof aus gut zu Fuß erreichen kann.

Außerdem empfehle ich den Besuch so zu planen, dass er nicht in die Ferien oder auf ein Wochenende fällt, da man dann ganz entspannt durch die verschiedenen Räume schlendern kann, ohne dass viel Andrang herrscht.

Unser Besuch war eingebettet in eine ganze Woche voller Aktivitäten rund um die Dinos, hierzu habe ich einen separaten Beitrag erstellt, den ihr hier findet.

Noch eine abschließende Bemerkung: Der Besuch im Naturkundemuseum klingt jetzt nicht unbedingt wie ein Insidertipp. Aber tatsächlich würde man nicht unbedingt von selbst darauf kommen, mit kleinen, wilden Jungs gerade in ein Museum zu gehen. Bei uns musste der große Sternentänzer erst ganz direkt sagen, dass er dorthin möchte, bevor ich es in Erwägung gezogen habe.
Und wir haben unseren Ausflug auf keinen Fall bereut! Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, das Naturkundemuseum als Ausflugstipp hier auf meinem Blog vorzustellen.

Bis zur nächsten Woche,
Franzi

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