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Hallo ihr Lieben! Ich freue mich über euren Besuch auf meinem Blog und hoffe, dass ich euch heute mit einer schönen Ausflugsidee begeistern kann! Als meine Familie und ich Urlaub hatten, wollten wir etwas Schönes unternehmen. Eine Kollegin hatte mir vom Familiengarten in Eberswalde erzählt und mich so neugierig gemacht, dass dies unser Ziel wurde. Es handelt sich um ein ehemaliges Gartenschau-Gelände, das weiterhin gepflegt wird und besucht werden kann. Das Besondere daran war für mich, dass für jede Zielgruppe etwas dabei ist: Man hat viele Industrie-Elemente stehen lassen bzw. extra ausgestellt, da schlagen alle Vaterherzen höher. Dann gibt es unglaublich viele Spielplätzen für die Kinder, man kann sie fast gar nicht alle an einem einzigen Tag erkunden, und schließlich (voll das Klischee) gibt es die verschiedenen Gärten, von denen Mama sich für das eigene Heim inspirieren lassen kann. Aber jetzt von Anfang an: Wir sind an einem heißen Sommertag nach Eberswalde gefahren. Parkmöglichkeiten waren direkt vor Ort ausreichend vorhanden und der Eintritt moderat. Für eine Familienkarte zahlten wir 10€. Dazu kam noch die Leihgebühr für einen Bollerwagen. Nachdem der Eintritt bezahlt war, starteten wir an einer übergroßen „Flipperanlage“. Die Bälle hierfür kann man an der Kasse kaufen (0.30€ pro Ball). Sie werden vorher mit Wasser gefüllt, damit sie schwerer sind und besser rollen.
Dann wirft man den Ball in den Flipper hinein…
Auf der anderen Seite der Mauer erscheint der Ball wieder und man kann ihn durch den Flipper schicken.
Als nächstes gelangten wir zu einer Stelle, wo wir Tretboot fahren konnten, und zwar unterirdisch durch das ehemalige Industriegelände:
Der große Sternentänzer hatte zu Beginn etwas Angst, war aber am Ende sehr begeistert!
 
Durch die Beleuchtung hatte man das Gefühl, in eine komplett andere Welt zu reisen…
Auf unserem weiteren Weg konnten wir die größte Taschenuhr der Welt ansehen…
und schließlich öffnete sich für uns die Tür zu einem großen Abenteuer:
Da gab es schön angelegte Gärten zu bewundern…
 
…die Kinder freuten sich natürlich am meisten über die Spielangebote. Als Erstes trifft man eine spektakuläre Rutsche an, die in eine alte Industriebrücke integriert wurde:
Ich habe nicht mitgezählt, wie oft mein großer Sternentänzer die Treppe hinauf gelaufen und die Rutsche hinunter gerutscht ist, aber für mich hätte das definitiv einen mega – Muskelkater am nächsten Tag bedeutet. Ich frage mich oft, woher die ganze Energie kommt, die in dem kleinen Kerl steckt. Als die Rutsche ausreichend getestet war, erkundeten wir mit dem Bollerwagen das Gelände.
Wir kamen an einem Wasserspielplatz vorbei, dann ging es weiter zum nächsten Spielplatz…
Schnell war es Mittag und der Hunger hatte uns eingeholt. Zum Glück gibt es direkt am Gelände ein rustikales Restaurant, das an einer Schleuse liegt, sodass die Kinder in der Zeit, in der wir auf unser Essen warteten, viel zu entdecken hatten.
Nach dem Essen ging es frisch gestärkt weiter. Jetzt kam der Teil unseres Ausflugs, an dem ich die Karte, die man sich im Internet zu den einzelnen Stationen ansehen kann, extrem unübersichtlich fand. Egal, was wir uns ansehen wollten, wir haben es nicht gefunden. Irgendwann sind wir einfach in den Wald abgebogen und haben die Dinge auf uns zukommen lassen. Am Ende war ich überzeugt, dass das mit der unübersichtlichen Karte Absicht des Betreibers ist, weil es nämlich viel mehr Spaß gemacht hat, wie die Abenteurer durch den Wald zu stromern und hinter jeder Ecke ein Geheimnis zu entdecken :-). Es gibt nämlich auch kaum einen  Wegweiser, sodass der Wert des Ausflugs ein wenig davon abhängt, ob man sich auf eine Entdeckungsreise einlässt. Es lohnt sich auf jeden Fall! Ich habe zum Beispiel nicht schlecht gestaunt, als hinter einer Abzweigung plötzlich ein riesiges Märchenschloss vor uns auftauchte:
Es ist mir ein Rätsel, wie man das so gut verstecken kann, dass man zufällig darauf trifft! Dabei gibt es um und in dem Schloss so viel zu erkunden, dass man alleine hier einen halben Tag verbringen könnte…
 
 
Ich vermute, im Rahmen der Gartenschau durften sich viele verschiedene Spielplatzdesigner so richtig austoben, da stehen wirklich irre Dinge rum. Wir haben völlig die Zeit vergessen und es war echt spannend, immer wieder etwas Neues zu bestaunen.
Vom Konzept her ist das wirklich genial, weil es schon etwas von Schatzsuche und Abenteuer hat. Wir waren jedenfalls hin und weg… Ganz unscheinbar steht zum Beispiel ein Hexenhaus auf Hühnerfüßen im Wald:
Möglichkeiten, die Füße hochzulegen und zu relaxen, während die Kids toben, gibt es auch:
Und immer Neues, wenn man durch den Wald streift und um die nächste Ecke biegt:
Hier kam man sich vor wie mit einer Zeitmaschine in der Vergangenheit gelandet, und konnte in Dino- Eier schlüpfen…
 
Diese Anlage ist einem Vogelnest nachempfunden…
 
Die Kinder konnten klettern ohne Ende:
 
 
Ich fand es übrigens toll, dass durch die weitläufige Anlage gar nicht auffällt, wie viele Besucher eigentlich im Familiengarten sind! Es verteilt sich enorm. Nachdem wir aus dem Wald wieder hinaus gefunden hatten, gab es noch ein Highlight für den Sternentänzer – Papa: Den Kran!
Davor steht eine alte Lokomotive, die man sich ansehen kann. Der Kran wurde für Besucher begehbar gemacht, natürlich mussten auch wir ganz hoch hinauf!
 
Leider bin ich scheinbar die Einzige in der Sternentänzer – Familie, die mit Höhenangst zu kämpfen hat… Der Aufstieg auf den Kran war der Abschluss unseres Ausflugs. Kaum zurück im Auto waren die beiden Sternentänzer auch schon vor Erschöpfung eingeschlafen. Das war ein sehr ereignisreicher Tag mit vielen Überraschungen und Abenteuern. Die weite Anfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Familiengarten Eberswalde eignet sich auch hervorragend für einen Tag mit Oma, Opa und den Enkelkindern! Wer sich jetzt weiter darüber informieren möchte, kann auf der Webseite des Familiengartens weiterstöbern. Falls ihr schon einmal dort wart oder noch hin fahrt, hinterlasst doch gerne einen Kommentar mit euren Erlebnissen hier unter meinem Beitrag! Viel Spaß und bis zur nächsten Woche, Franzi

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